Jugendfreizeiten Workshopergebnisse der Austauschzeit 2010
Die folgenden Erfahrungen und Ideen zum Thema Jugendfreizeiten wurden während der Austauschzeit 2010 zusammengetragen. Wir haben sie in viele Einzelteile zerlegt, damit Ihr sie nun neu miteinander kombinieren könnt um Euren Bausatz für die nächste Freizeit zusammenstellen.
Grundsätzliches und Ziele:
Unsere Freizeiten sollen mehr bieten, als 10 -14 Tage Sommer, Sonne und Meer miteinander zu erleben. Natürlich wollen auch wir neue Leute (aus der Umgebung) kennenlernen und eine gute Zeit mit ihnen verbringen. Wir möchten schöne und spannende Orte oder Kulturen entdecken und unvergessliche Momente miteinander erleben – zusammen viel Spaß haben. Aber für uns steht das gute Miteinander – die Gemeinschaften im Vordergrund. Jede Freizeit ist eine potentielle Keimzelle. Die Gruppe (oder ein Teil davon) kann nach der Freizeit in der Gemeinde/Region weiterbestehen und wachsen.
Zielgruppe:
Wir sprechen Jugendliche aus der Gemeinde/Region im Alter von 12 – 15 oder 15 -18 Jahren an. Wir reisen in gut überschaubaren Gruppen von 15 – 35 Personen.
Reiseziele:
- Überall, wo es spannende Dinge zu entdecken und erleben gibt.
- Sommer, Sonne und ein größeres Gewässer sind sehr wichtig,
- es soll nicht zu überlaufen und kommerziell sein.
- in Natur und „Wildnis“ aber in „Reichweite der Zivilisation“ (Einkaufmöglichkeiten und medizinische Versorgung)
- Winter- und Skifreizeiten
- Lieber nicht in die Stadt (abgesehen von Tagesausflügen od. Wochenendtrips)
- Favoriten: Frankreich, Schweden, SchottlandIrland, Dänemark, Bodensee…
- Wir reisen möglichst umweltverträglich mit Bahn oder Bus.
- Natürlich muss es am Ende für die Teilnehmenden auch bezahlbar sein.
Freizeitformen:
- Von fast allen gewünscht - Aktivurlaub (Kanu, Klettern, Wandern usw....)
- Standurlaub
- Rundreisen (mit Rad, öffentlichen Verkehrsmitteln usw.)
- Bildungsreisen
Unterbringung:
- Zelte oder Hütten
- Jugendherberge, Pension oder Hotel
- Selbstversorgerhäuser
- Segelschiff
Verpflegung:
- Vollverpflegung durch das Haus oder den Zeltplatz.
- Durch ein eigenes Küchenteam.
- Betreuer/innen und Teilnehmer/innen kochen zusammen.
- Die Teilnehmer/innen organisieren ihre Verpflegung selbst (natürlich nur die Älteren).
Programm:
- Es muss strukturiert, aber locker sein.
- Viele Angebote auf freiwilliger Basis, aber manche Sachen sollten auch verpflichtend sein (z.B. die gemeinsamen Mahlzeiten, Versammlungen, Andachten)
- Die Teilnehmer/innen sollten mitbestimmen und gestalten können (z.B. im Lagerrat).
Programmwünsche und Ideen:
- Den Freizeitort, das Land erkunden. Mit Ausflügen und Führungen und auf eigene Faust
- Abenteuer & Sport: Surfen, Kanufahren; Wandern, Haiken, Sportspiele
- Kreativangebote (Werken, Basteln und Gestalten, Musik machen, Chor oder Band)
- Klassiker: Lagerfeuer (mit Musik, Stockbrot usw.…), Lagerolympiade und Geländespiele
Wer kennt sich aus? Wen kann ich fragen? Wo kann ich mitmachen?
- Die Jugendreferenten/innen in den Regionen haben viel Erfahrung mit Kinder- und Jugendfreizeiten an vielen unterschiedlichen Orten. Sie informieren Euch gern.
- Einige Kirchengemeinden bieten regelmäßig Sommerfahrten an
- Beim CVJM und beim VCP gibt es sehr erfahrene Leute, die Euch gern weiterhelfen.
- Das Jugendzentrum Jakobi in Rheine führt regelmäßig Sommerfreizeiten durch.
- Das Diakonische Werk hat seit vielen Jahren Freizeiten für Jugendliche im Programm.